8. Die Arbeiter der elften Stunde

Lies in deiner Bibel

Matth. Kap. 20.

Hier ist dein Erinnerungsvers

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:

von wo wird Hilfe zu mir kommen?

Meine Hilfe kommt vom Herrn,

der Himmel und Erde geschaffen.“

Ps.121, 1-2.

Danach sprich über folgendes

Arbeiter der elften Stunde zu sein? Möchtest du riskieren, ein Arbeiter der elften Stunde zu sein? Gott hat dich berufen, in deinen Weinberg zu gehen, aber du wusstest nicht, woher das Geld kommen würde, wenn du zu gehen wagst?

Etwas, was vor dem nächsten mal zu tun ist

Beschreibe die Szene eines Dramas, die die ganze Geschichte von Lazarus und dem reichen Mann erläutert, und versuche sie einzuüben und in den Kirchen vorzuführen. Dieses Drama sollte mit einer Szene oder Worten enden, die scharf, sinnvoll und nicht vergessbar besonders die christlichen Arbeiter kritisiert, die immer wieder um Geld betteln – was ein Teil der Belehrung in dieser Lektion ist.

Schriftliche Diplomarbeit

Spreche mit verschiedenen Pastoren und Evangelisten und frage sie im Vertrauen darauf, dass sie dir ihre Geschichten über Gottes Treue zu ihnen erzählen. Schreibe einen zweiseitigen Bericht.

Meditiere Wort für Wort über diesen Vers

Lukas 15, 31.

Opfere eine Minute, um die Welt zu verändern

Bete für Ethiopien – 53.000.000 nilotische Menschen durch Hungersnöte, Kriege und Marxismus ruiniert. Eine der ältesten Nationen, Christen seit dem 4. Jahrhundert, jetzt 58%.

Lehre diese Lektion mit Sicherheit anderen.Bete ohne Unterlass und bereite gut deineZusätzlichen Verse und Geschichten vor,um sie lebendig werden zu lassen.

1. Weshalb Arbeiter der elften Stunde?

In Matth.20, 1-15 wird von Jesus die Geschichte erzählt, von den Arbeitern, die zu verschiedenen Stunden des Tages angestellt wurden. Einige wurden am Morgen eingestellt, andere später am Mittag und allen wurden ihre Löhne ver-sprochen. Aber die Arbeiter, die in der 11. Stunde eingestellt wurden, am Ende des Tages, denen nur einfach gesagt wurde, zu gehen und im Weinberg des Herrn zu arbeiten, ohne dass ihnen Lohn versprochen wurde. Sie hatten das Vertrauen, dass ihr Meister gerecht ist, und sie wurden nicht enttäuscht.

Gott ist grosszügig und willig

Der Meister sagt: „Ich bin grosszügig“, Matth.20, 15, reflektierend das wahre Wesen unseres himmlischen Vaters. Im Gleichnis des verlorenen Sohnes, Luk.15, 11-31, als der ältere Bruder so ein bitteres, gemeines Verhalten zeigt, Verse 28-30, offenbart Gott wieder sein grosszügiges und freundliches Herz, Vers 31.

Nach Gottes prophetischer Uhr ist es 23.55 Uhr und um 24.00 Uhr Mitternacht kommt der Herr Jesus wieder. So viele Arbeiter der elften Stunde, die Gott zur letzten Ernte beruft, werden niemals feste Löhne haben, aber keiner wird enttäuscht sein.

Mache dir keine Sorgen, wenn du nicht weißt, was du tun sollst. Du kannst von Anderen lernen, weil es Viele sind, die auf dieser 2000 Jahre alten Strasse des Glaubens gewandelt sind, Gott ist sehr erfahren in der Behandlung seiner Menschen, und was zuvor getan worden ist, wird wieder getan. Pred.1, 9.

2. Wie lebt ein Arbeiter der elften Stunde?

Es ist sehr teuer in der heutigen Welt zu leben, aber leben ist nicht der Punkt. Gottes Massstab ist, dass wir genug für uns selbst haben und einen grossen Teil mehr, um Anderen zu geben. 2.Kor.9, 8-11. Es ist möglich, und hier sind einige der populären Optionen:

Du kannst dem klassischen Modell folgen

Grundlegend ist das: „Meine Kirche stellt alles bereit, damit ich gehen kann.“ Das ist das klassische westliche Muster der Kirchenführer und des Unterstützens von Missionaren. Ihre Arbeit hat mehr als die halbe Welt in den letzten 200 Jahren berührt und wir danken Gott für Kirchen, die das möglich gemacht haben

Aber da ist ein grosses Problem, weil dieses Musters in den meisten der sich entwickelnden Weltkirchen nicht möglich ist. Sie haben reichlich verfügbare Arbeitskräfte für Missio-nen, aber nur sehr wenig Geld kommt für die willigen Evangelisten, Pastoren und Missionare herein.

Deshalb kann nicht jeder nach vorn schauen, um mit einem festen Gehalt ausgesandt zu werden. Auf jedem Fall wird niemals genug für alle die bereitwilligen Männer und Frauen vorhanden sein, die dem Herrn in der Entwicklungswelt dienen möchten. Was können sie sonst noch tun?

Eine populäre Alternative: Das Lazarus-Modell

Lazarus war in Luk.16, 19-22 ein Bettler, dessen Körper von Wunden und Entzündungen bedeckt war, der jeden Tag aufmerksam auf einen reichen Mann wartete, der aus der Tür herauskommen sollte. Lazarus glaubte an Gott, denn als er starb, wurde er an Abrahams Brust genommen, aber der reiche Mann glaubte nicht und als er starb, kam er in die Hölle.

Was bekommt der Bettler?

Schmerzen und Wunden aus einer unrechten Verwahr-losung. Er ist verachtet, die Menschen vermeiden den Augenkontakt mit ihm. Auf jeden Fall werden Bettlern nur wenige Münzen zugeworfen.

Ist es das wirklich wert?

Viele Pastoren, besonders in den Entwicklungsländern, haben ebenfalls die Lazarus-Methode angenommen, um zu Geld zu kommen. Schreiben Briefe an Menschen im Westen, erzählen traurige Geschichten und senden Fotos, um sie unter Druck zu setzen. Sie zeichnen Jesus mit ausge-streckter Hand bettelnd, anstatt mit ausgestreckten Armen, um die Welt der Menschen in ihrer grössten Not zu erlösen. Ihr Jesus kann die Welt retten, aber Er kann sich für seine Diener keine Mahlzeit leisten.

Eines Tages starb der Bettler

Luk.16, 22. Wenn er zufällig noch in deinem Herzen lebt, lege ihn in sein Grab zurück, wohin er gehört. Heute.

Bei der Gelegenheit = Kannst du den beabsichtigten Fehler in diesem Vers aus Psalm 121 erkennen? Es ist erstaunlich, wie viele Menschen sich so ausdrücken:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:

von wo wird Hilfe mir kommen?

Meine Hilfe kommt vom Herrn,

der Himmel und Erde geschaffen“. Ps.121, 1+2.

Hast du den Fehler erkannt? Unsere Hilfe kommt nur vom Herrn. So sind die Augen des Westens und allen anderen abge-wendet und auf Jesus gerichtet, von dem unsere Hilfe kommen wird. In jedem Fall wird nicht eine deiner Geschichten den Westen bewegen zu helfen, aber ein Wort Jesu wird es tun.

3.  Der Mietling

Das kannst du in Joh.10, 11-15 finden. Dieser Mann übernimmt die Arbeit eines Hirten, oder Pastors, um das Geld und den Titel zu erhalten, nicht um für die Schafe zu sorgen. Er ist ein falscher Hirte, weil, wenn der Wolf der Not kommt, er weg läuft und die Schafe umkommen lässt. Viele gute Kirchen wurden durch solche Männer ruiniert.

Schliesse dich uns an und wir kaufen dir ein Motorrad!

Einige grosse Kirchen versuchen Pastoren aus Dorfkirchen, damit sie sich ihnen für Geld anschliessen. Nur Mietlinge leiten ihre Herde zu einem anderen Meister, wenn jemand mit einem Angebot wie diesem kommt, sage ihm, dass du nicht käuflich bist. Es gibt nicht genug Geld in der ganzen Welt, um einen wirklichen Mann Gottes zu kaufen.

4. Wo wirst du das Geld finden?

Wir werden bald darüber im einzelnen sprechen, aber hier ist ein wichtiges Prinzip, das wirklich im Herzen auswendig gelernt werden soll. In Joh.5, 1-9 wirst du einem Mann begegnen, der für lange Zeit behindert und Invalide ist. Wenn er gefragt wurde, gab er drei allgemeine Gründe an, um zu sagen, dass er nichts tun oder irgendwo hingehen kann:

1.  Ich habe niemanden, der mir hilft.

2.  Ich versuche es, aber…

3.  Irgendjemand anderer erhält den Segen immer vor mir.

Es war für ihn wahr, und kann für dich wahr sein, und es ist für viel mehr Menschen ebenfalls wahr, aber wie er hast du Jesus, der zu dir spricht. Er hörte den Herrn, gehorchte, stand auf und ging hinaus in ein durch die Gnade Gottes sinnvolles Leben.

Zum Abschluss bete namentlich

für die Total unerreichbaren Menschen

Entnommen aus dem Josua Projekt 2000, aus der Liste www.joshuaproject.net Diese Menschen haben bis jetzt keine Kirche und auch keine Gruppe, Kirche oder Mission, die sich selbst verpflichtet haben,

zu beten, adoptieren und Kirchen unter diesen Menschen zu gründen.

Laos

Name des VolksSpracheBevölkerung
HaniHani30,000
LorLor10,000
Pacoh (Bo)Pacoh21,000
Shan (Thai Yai)Shan24,000
SilaSila22,000
Tai, Weiss (Thai Trang)Tai Don38,000
Thai NungNung 247,000
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